Das dritte Meilensteintreffen fand am 11. November 2020 in virtueller Form statt. Im Mittelpunkt standen Rückblick auf die bisherige und Vorschau auf die kommenden Phasen der Pilotierung.

Projektleiter Stefan Schick vom Fraunhofer IAO informierte über die Bestrebungen, die weiteren externen Mobilitätsanbieter in den kommenden Monaten so an die Mobilitätsplattform anzubinden, dass deren Mobilitätsdienste von den Anwender*innen der Stadtverwaltung Heidelberg genutzt werden können. Nico Rathmann von der Stadt Heidelberg gab Einblicke in die Erfahrungen der Mitarbeitenden mit der Eco-Fleet-Services-Plattform und zog ein insgesamt positives Resümee. Die Pilotierung soll 2021 auf weitere Ämter der Stadtverwaltung ausgedehnt werden.

Ben Oesch von der Hochschule Esslingen gab Auskunft über den Status Quo der Softwareentwicklung der Middleware. Der Middleware-Code ist mittlerweile vollständig auf GitHub verfügbar.

Konkrete Ergebnisse auf Basis des Reifegradmodells stellte Anamaria Cristescu vom Fraunhofer IAO vor. Es wurden Handlungsempfehlungen für die Stadt Heidelberg nach der Bewertung des nachhaltigen betrieblichen Mobilitätsmanagements erarbeitet.

Verena Pohl vom Fraunhofer IAO berichtete über den Einsatz vielfältiger Kommunikationskanäle zur Information über das Vorhaben und die Pilotierung – darunter etwa Blogbeiträge sowie ein Erklärvideo. Es gab wegen den Coronabeschränkungen keine Transferveranstaltungen mehr, dafür aber digitale Angebote, wie beispielsweise den „DigitalDialog“ oder die virtuelle Eco Fleet Services Ausstellung im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg. Weitere digitale Angebote für interessierte Kommunen und Unternehmen sowie eine Abschlussveranstaltung sollen 2021 folgen.